Transport

Transportströme sind heute hochgradig vernetzt. Zahlreiche Schnittstellen sowohl im Hafen selbst als auch im Hinterland sind zu gestalten und aufeinander abzustimmen. Die Digitalisierung und Industrie 4.0 eröffnen hier ganz neue Möglichkeiten, die Vernetzung möglichst reibungslos sicherzustellen. Transportströme werden so effizienter und schneller.

Projektsteckbrief

Neben der Straße und der Schiene stellen die Binnenwasserstraßen einen bedeutsamen Teil maritimer Logistikketten dar. Im Vergleich verfügt die Binnenschifffahrt noch über unerschlossenes Potenzial sowie freie Kapazitäten und kann damit in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Güterverkehrs einbringen. Eine der größten Herausforderungen stellt dabei die Einbindung der Binnenhäfen in multi- und synchromodale Logistikketten dar.

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Koordination zwischen den beteiligten Akteuren, insbesondere in der Kooperation von Binnen- und Seehäfen sowie der wasser- und landseitigen Verkehrsträger zu optimieren. In Folge wird es möglich sein, die Leistungsfähigkeit der Transport- und Umschlagsprozesse in den deutschen Binnenhäfen signifikant zu erhöhen.

Projektsteckbrief COOKIE

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Planbarkeit und Vergabe von Voranmeldungen/Slots sowie die Erstellung verlässlicher Prognosen zur Wiederverfügbarkeit der Container. Im Projekt werden zwei Anwendungsfelder erforscht: Mainte- nance & Repair (M&R) und Tankcontainerreinigung.

Projektsteckbrief

Mit dem Projekt EMP – Export Management Platform 4.0 soll im Sinne der Logistik 4.0 eine ganzheitliche Planung, Steuerung, Koordination, Durchführung und Kontrolle der gesamten Transportkette erreicht werden.

Ziel ist es, im Rahmen des Förderprojektes IHATEC eine Plattform als internetfähige Cloud zu entwickeln, welche die den Transport betreffenden Informationen an zentraler Stelle, mit großer Planungssicherheit und für alle berechtigten Akteure transparent zur Verfügung stellt.

Projektsteckbrief

Die zunehmende Digitalisierung in der Arbeitswelt führt zu einer steigenden Belastung der Mitarbeiter – immer mehr Informationen stehen zur Verfügung und müssen verarbeitet werden. Gleichzeitig sind in anderen Arbeitsschritten mehr Informationen zur Unterstützung der Mitarbeiter und eine Optimierung der Prozesse wünschenswert. An diesem Punkt setzt das Projekt InnoPortAR an.

Das Projekt zielt darauf ab Arbeitsabläufe in Binnen- und Seehäfen durch den Einsatz von AR zu unterstützen. Hierfür werden in vier Testumgebungen unterschiedliche Use Cases für den AR-Einsatz umgesetzt und im Rahmen einer Demonstrationsphase in der Praxis getestet. Durch die Verwendung von AR erhalten Mitarbeiter im Sichtfeld zusätzliche Informationen über ihre Umwelt und somit eine Unterstützung zur Durchführung ihrer Tätigkeiten.

 

© Bild: Hans Blossey

Projektsteckbrief

Im Vorhaben wird im Rahmen einer Durchführbarkeitsstudie und einer sich daran anschließenden Lückenanalyse untersucht, in wieweit es möglich ist, autonom fahrende Lkw auf öffentlichen Straßen und gleichzeitig auf geschlossenen Terminalarealen einzusetzen, und welche technischen, operativen und rechtlichen Anforderungen sowohl an die Fahrzeuge als auch an die beteiligten Transportdienstleister und Terminals zu stellen sind. Das Ergebnis der Studie wird eine Roadmap sein, die die notwendigen zukünftigen Entwicklungsschritte skizziert.

Im Rahmen einer Lückenanalyse wird skizziert welche technischen und rechtlichen Gründe derzeit noch gegen den Einsatz autonomer Lkw sprechen. Die notwendigen Entwicklungen werden systematisch in einer Roadmap zusammengefasst.

Projektsteckbrief

Der Forschungsverbund „MISSION“ beabsichtigt, ein innovatives Informationsmanagementsystem zu entwickeln, welches der Vernetzung der maritimen Transportkette dient. Aktuell zeichnet sich das Informationsmanagement in der maritimen Supply Chain durch ein sehr hohes Datenvolumen in unterschiedlichen Systemen und Plattformen aus, was eine Verwendung dieser Daten aufwendig und schwierig gestaltet. Schwerpunkt des Vorhabens ist die Standardisierung der Informationen und deren Dezentralisierung. Die verfügbaren Informationen aller angeschlossenen Partner werden einheitlich strukturiert und so verarbeitet, dass eine redundante Konvertierung in angeschlossenen Systemen vermieden wird. Die Informationen werden an der Quelle konvertiert und vorgehalten, so dass angeschlossene Systeme bedarfsgerecht und zeitnah diese abholen und sofort im jeweiligen Applikationskontext verarbeiten können.

Projektsteckbrief OKTOPUS

Mit OKTOPUS wird das Ziel verfolgt die Nutzbarkeit von Maschinelles-Lernen-Verfahren in maritim basierten multimodalen Transportketten zu überprüfen. Eine breite Datenbasis soll u.a. durch die Nutzung von IoT, einbezogen werden. Hierbei soll die komplette Lieferkette dargestellt werden. Diese beinhaltet zum einen die Rohstoffbelieferung vom Seehafen bis hin zur Verarbeitung und zum anderen auch den Transport der Produkte zum Seehafen.

Projektsteckbrief

Im Projekt ROboB soll die Anwendbarkeit in der Logistik anhand einer konkreten Fragestellung betrachtet werden. Der Prozess der Container-Freistellung in der Seefracht enthält kritische Aspekte, für die die Blockchain-Technologie Lösungen anbietet. Die zwischen den beteiligten Parteien ausgetauschte Freistellreferenz berechtigt zur Abholung der Ware am Containerterminal. Angesichts der bewegten Warenwerte brauchen die Anforderungen an Sicherheit und Überprüfbarkeit der Identitäten nicht näher erläutert zu werden. Die abschließende Bewertung soll darüber hinaus kommerzielle und auch ökologische Aspekte berücksichtigen.

Projektsteckbrief SELECT

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines digitalen Entscheidungsassistenten für Hafenbetreiber und Reedereien unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI), welcher automatisiert die Transportverläufe von Binnenschiffen und deren Ankunftszeiten (ETA) prognostiziert, darauf basierend systemseitig situationsspezifische Handlungsempfehlungen für den Transport und den Hafenumschlag generiert sowie einen digitalen Austausch dieser Informationen zwischen den Akteuren ermöglicht.

Projektsteckbrief

Das Forschungsvorhaben verfolgt die Vision agiler intermodaler Transportnetzwerke, die akteursübergreifend proaktiv und geplant auf Störungen im Prozessablauf reagieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Regelung multimodaler Transportnetzwerke im Hafen und Hafenhinterland zur ressourceneffizienten Ausnutzung vorhandener Kapazitäten. Ökologische und ökonomische Ineffizienzen durch ad-hoc-Lösungen sollen durch den entwickelten Ansatz minimiert werden.